von Fabian Hübner

Zunächst sollte es nur ein Musikvideo für Daft Punks „Human after all“ werden, doch das Musikerduo, bestehend aus Thomas Bangalter und Guy-Manuel de Homem-Christo, erweiterte diese Idee spontan, als es merkte, dass sich die Dynamik beim Drehen selbstständig machte. „Bei diesem Film nutzten wir dieselbe Herangehensweise wie damals, als wir anfingen, Musik zu machen: etwas kreieren, ohne auf irgendwelche Regeln oder Standards zu achten“, so Thomas Bangalter, der nicht nur zusammen mit seinem Kollegen Regie führte, sondern auch für die komplette Kinematographie verantwortlich zeichnete, nachdem er sich zuvor 200 Ausgaben des American Cinematographer zur Vorbereitung angeschafft hatte.
Für Daft Punk ist es nicht die erste Begegnung mit dem Medium Film. Ihr Album Discovery haben sie zusammen mit dem japanischen Regisseur Kazuhisa Takenouchi zu dem Anime Interstalla 555 fusioniert und der Soundtrack zu Gaspar Noés Irréversible wurde von Bangalter geschrieben. Bei Electroma hingegen haben Daft Punk bewusst auf ihre eigene Musik verzichtet, um den Film nicht seiner Eigenständigkeit zu berauben. So sind es die Klänge von Musikern wie Todd Rundgren, Brian Eno und sogar Curtis Mayfield, welche die Odyssee zweier Roboter auf ihrer Suche nach Menschlichkeit begleiten.

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Eine kleine Auswahl von interessantem TV-Programm zwischen
Samstag, den 25. Oktober bis Freitag, den 7. November
Samstag 25. Oktober - ab 20.15 Uhr auf BR
Fatih Akin Abend
20.15 Uhr Im Juli - 21.50 Uhr Crossing the Bridge - 23.20 Uhr Gegen die Wand.
Samstag 25. Oktober - 23.35 Uhr auf RBB
GoodFellas USA 1989
DER Mafiafilm überhaupt. Von Martin Scorsese.
Sonntag 26. Oktober - 10.25 Uhr auf Tele5
Die Ferien des Monsieur Hulot F 1953
Jacques Tatis sympathischer Ausflug in die kleinbürgerliche Ferienwelt.
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| Am 30. Oktober ist es wieder soweit: Deutschlands größtes asiatisches Filmfestival öffnet zum fünften Mal seine Tore. Ganze elf Tage lang zeigt das Asia Filmfest 2008 über 50 neue Filme aus China, Hongkong, Südkorea, Thailand und Taiwan.
Neben dem Hauptprogramm und der Klassiker-Reihe gibt es auch dieses Jahr wieder eine Retrospektive.
Im Mittelpunkt: Der chinesische Meisterregiseur Wong Kar-Wai.
Die Reihe startet mit der Deutschlandpremiere von Ashes of Time Redux und zeigt unter anderem moderne Klassiker wie Chungking Express, Fallen Angels und In the Mood for Love. (Mehr zu Wong Kar-Wai in avant*garde-Episode 01: „Eine Portion Leben bitte”) |
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von Andreas Bätzel


Alejandro Jodorowskys Filme besitzen diese unvergesslichen Bilder, die einzigartig sind im filmhistorischen Gedächtnis. Wo El Topo Motive des Western-Genres aufgreift und neu interpretiert, entwickelt Jodorowsky in Holy Mountain eine Grammatik unverbrauchter und surrealer Bilder. Für den Zuschauer bedeutet diese neue Grammatik eine visuelle Abenteuerreise, mit dem Ziel, der menschlichen Existenz und dem Sinn des Lebens etwas genauer auf die Spur zu kommen. Dabei ist es egal, ob die Antwort nun in der Religion, der Philosophie oder im Tarot zu finden ist.
Auch wenn sich Holy Mountain als Film über weite Strecken einer kohärenten Interpretation verweigert, besitzen die Aufnahmen eine derartige Schöpferkraft, dass man sie nur schwer wieder vergessen kann. Holy Mountain ist reich an einzigartigen Bildern, die weder Vorbild kennen noch kopierbar sind. Einen großen Anteil an der visuellen Faszination von Holy Mountain haben die faszinierenden Drehorte. Jodorowsky inszenierte El Topo und Holy Mountain komplett in Mexiko, zum Teil im Studio, häufig aber auch an Originalschauplätzen, zum Unmut der mexikanischen Bevölkerung, die den Dreharbeiten mit Skepsis beiwohnte.

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von Andreas Bätzel & Mario Orozco


Federico Landeros wirkte zwischen 1950 und 1992 als Cutter an mehr als 80 Filmen mit, darunter zahlreiche Produktionen, die es nie über die Landesgrenzen Mexikos hinaus geschafft haben. Im filmhistorischen Gedächtnis ist jedoch vor allem seine Arbeit als Cutter für zwei der wohl kontroversesten Werke der Filmgeschichte geblieben: Alejandro Jodorowskys El Topo (1970) und The Holy Mountain (1973). Aber auch seine Arbeit für Juan López Moctezumas Mansion of Madness (1973) dürfte so manchem Insider ein Begriff sein.
avant*garde traf sich im September 2008 mit Landeros, der als Rentner zurückgezogen im Kreis seiner Familie in Mexico City lebt, um mit ihm über seine Arbeit und seine Freundschaft zu Alejandro Jodorowsky zu sprechen.
Über seine Anfänge im Filmgeschäft:
Eigentlich bin ich nur durch Zufall zum Film gekommen. Ein Onkel von mir arbeitete zu jener Zeit als Schmuckhändler, und unter seinen Kunden befanden sich auch Leute aus dem Filmgeschäft. Eines Tages begleitete ich meinen Onkel zu einem Drehort. Dort fragte ich ihn, ob er mich nicht für irgendeine Arbeit seinen Kontakten weiterempfehlen könnte. Ich war zu dem Zeitpunkt 18 Jahre alt.
So begann ich also, als einfacher Lehrjunge für den Film zu arbeiten; solche Lehrjungen nennt man in Mexiko „Chinchiguilles“. Nach und nach habe ich mich als Hilfskraft hochgearbeitet. Ich arbeitete als Lehrling in einem Filmentwicklungslabor, bis ich irgendwann selbst Filme entwickeln durfte. In meiner Freizeit schaute ich den Leuten am Schnittplatz über die Schulter. Mit 24 schließlich begann ich, selbst als Cutter zu arbeiten. |
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Meldung vom 29.September 2008
Quelle: *klick*

Meldung vom 27.Oktober 2008
Quelle: *klick*

Eine kleine Auswahl von interessantem TV-Programm zwischen
Samstag, den 11. Oktober bis Freitag, den 24. Oktober
Samstag 11. Oktober - 15.45 Uhr auf Das Vierte
Das Hochzeitsbankett TAIW/USA 1992
Lockeres Frühwerk von Ang Lee.
Samstag 11. Oktober - 20.15 Uhr auf Sat.1 (TV-Premiere)
Der ewige Gärtner GB 2005
Politik und Wackelkamera. Nach dem Bestseller von John le Carré.
Samstag 11. Oktober - 00.30 Uhr auf WDR
Maria voll der Gnade USA/KOL 2003
Eindringliches Portrait einer jungen Frau, die zum Drogenschmuggel getrieben wird.
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Eine kleine Auswahl von interessantem TV-Programm zwischen
Samstag, den 27. September bis Freitag, den 10. Oktober
Sonntag 28. September - 20.45 Uhr auf Arte
French Can Can F/IT 1954
Musikalisches Werk, das zu Jean Renoirs besten Arbeiten zählt.
Sonntag 28. September - 00.00 Uhr auf BR
Avanti, Avanti! USA 1972
Intelligente Komödie und Spätwerk von Billy Wilder.
Montag 29. September - 23.20 Uhr auf Tele5
Assault - Anschlag bei Nacht USA 1976
Carpenters kultigster Film. De de de de dem …
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Sven Knoch, Grafiker, Cartoonist und Illustrator, vier Jahre Chefgrafiker bei der Firma Brainpool, alleinverantwortlich unter anderem für die gesamte Grafik der SAT.1 Kult-Comedy-Sendung Die Wochenshow, danach bei einer klassischen Internetagentur als Senior Designer, u.a. hauptverantwortlich für die Internetpräsenzen von Ralf und Michael Schumacher.
(Auszug aus dem offiziellem Portfolio)
Sven, inwiefern unterschied sich der Zyneast mental von deinen anderen momentan parallel laufenden Arbeiten wie z.B. Animationen für die Pro7-Show Noch Besserwissen oder die Websites für Bastian Pastewka und Oliver Kalkofe? War es eher eine angenehme Abwechslung oder ein dunkler Schatten, der sich jede Woche anfühlte, als würde man die nicht erledigten Hausaufgaben vor sich herschieben?
Als ich mein Abi (Anstandserfolg: mit Drei-null) bestanden hatte, schwor ich mir, in meinem ganzen Leben nichts mehr zu tun, das sich wie Hausaufgaben anfühlt. Insofern baue und betreue ich mit allem zur Verfügung stehenden Herzblut die Websites von Olli Kalkofe, Olli Welke, Bastian Pastewka und vielen anderen – und mit derselben Begeisterung stürze ich mich auf jeden neuen Zyneasten-Strip!
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von Fabian Hübner

Da gibt es also diese Seite mit dem Titel avant*garde. Eine Seite, die für das internationale Independent-, Experimental- und Kunstkino gedacht ist. Ein Platz für die anspruchsvollen Vertreter des Mediums Film. Und wer prangt als Aufmacher zu Beginn dieses Blog-Eintrages?
Jean-Claude Van Damme.
Dessen neuer Film JCVD (benannt nach den Initialien seines Namens) wusste nämlich auf dem diesjährigen 22. Fantasy Filmfest die Zuschauer so sehr zu begeistern, dass er sogar den „Fresh Blood Award“ abstauben konnte. Ein Award, der durch Bewertungen vom Publikum an junge Regisseure (in diesem Fall den aus Cannes stammenden Mabrouk El Mechri) verliehen wird, die mit unverbrauchten Ideen besonders innovative Filme abliefern. Und was ist unverbrauchter und innovativer, als Jean-Claude Van Damme in ein mit Soulmusik unterlegtes, vor Selbstironie strotzendes und teilweise sogar berührendes Filmexperiment zu stecken, in dem er auch noch sich selbst – JCVD – spielt?
Eben.
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Eine kleine Auswahl von interessantem TV-Programm zwischen
Samstag, den 13. September bis Freitag, den 26. September
Samstag 13. September - 00.00 Uhr auf WDR
Scarface USA 1982 (Zweikanal / Geschnittene Fassung)
“You wanna fuck with me? Okay. You wanna play rough? Okay.”
Samstag 13. September - 00.15 Uhr auf Kabel1
The Crow USA 1994
Düstere und zynische Comicverfilmung.
Sonntag 14. September - 20.50 Uhr auf Arte
Der letzte Kaiser IT/F/GB 1986
Opulentes Erzählkino von Bertolucci.
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Zeitung vom 3.September 2008
Hier auch online *klick*

Eine kleine Auswahl von interessantem TV-Programm zwischen
Samstag, den 30. August bis Freitag, den 12. September
Sonntag 31. August - 10.15 Uhr auf Tele 5
Bananas USA 1971
Woddy Allen als unabsichtlicher Diktator. Geistreich.
Sonntag 31.August - 20.15 Uhr auf RTL 2
Blow USA 2001
Der letzte Spielfilm von Ted Demme.
Sonntag 31. August - 23.35 Uhr auf ARD
Broken Flowers USA/F 2005
Stimmiger Abgesang auf die Jugend von Jim Jarmusch.
Mehr dazu in Episode 2: Grobkörnige Odysseen
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