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am Monday, den 10. November 2008 um 15:52 Uhr veröffentlicht
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10. November 2008 16:24 Uhr
Mhhh. Durch das Internet ist aber auch leider eine unglaubliche Informationsflut praesent und man weiss gar nicht, wo man anfangen soll. So eignen sich die meisten Leute heute nur Halbwissen an, da sie beim surfen auf imdb, wikipedia, ofdb oder was auch immer ploetzlich 20-30 Tabs offen haben und alles nur noch ueberfliegen. Ich wuenschte, ich haette mich schon in einer Zeit fuer Filme interessiert, als das Wissen noch begrenzt war.
10. November 2008 17:15 Uhr
Hi moep0r,
genau diesen Wunsch lese ich auch aus der Kolumne heraus.
Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und ins boshafte abdriften indem ich sage dass früher das Wissen noch mehr “wert” war.
Wie du selbst sagst kann Heute jede X-Beliebige Person auf jede X-Beliebige Information zugreifen.
Man fragt schon gar nicht mehr einen Freund oder eine Person die sich vielleicht damit auskennt sondern geht einfach online. Google, Wikipedia etc.
Das ist natürlich gut. Keine Frage.
Aber ich finde es auch schade dass manches angeeignete Wissen dadurch sehr stark entwertet wird.
Momentan geht es noch. In Gesprächen (in echten, nicht über das Internet) und Diskussionen kann man es immer noch anwenden.
Aber spätestens dann wenn wir alle wie bei Wall-E so ein Display vor dem Gesicht haben hat sich das auch erledigt.
Dann gibt es nicht mal mehr durch Wissen Individualität.
Aber dann zählt vielleicht die Meinung die man zu diesem Wissen hat noch ein wenig mehr.
Könnte natürlich auch interessant werden.
10. November 2008 17:48 Uhr
Durch das Internet haben wir doch nun endlich mehr Zeit, das zu machen um was es eigentlich ging, Filme zu sehen. Und seien wir ehrlich, ein gutes Gespräch unter Freunden kann auch das Internet nicht ersetzen.
Das Wissen soll für jeden zugänglich sein, dass kann der Mehrheit nur gut tun, solange sie nicht, wie von euch beschrieben, abblockt. Aber diese Menschen hätten auch vorher keine Enzeklopedie aufgeschlagen, und wenn doch, können sie es ja noch immer tun. Interessanter als das Wissen im Internet, ist die weniger begrenzte Kreativität. Alleine das solche Projekte wie diese täglich soviele Gleichgesinnte anlocken ist doch herrlich.
Ein Schritt der das ganze nun noch verstärken würde, und das Globale Denken ganz schön interessant machen könnte, wäre das “Beamen” (ja, ich weiss ;)). Mittags in Japan Suchi essen, Abends mit Freunden aus der ganzen Welt ins Kino, u.s.w. Ich würde nicht gezwungenermassen behaupten, unromantisch. Es ist eine neue Art von Romantik, …
10. November 2008 21:27 Uhr
@Salesman Naja, das hört sich jetzt aber an, als sollte Wissen nur der Elite zur Verfügung stehen. Wissen als Prestige? Nee, ich bin da eher deGünns Meinung: Wissen soll für alle zugänglich gemacht werden und nicht nur auf eine Minderheit beschränkt sein. Natürlich sehe ich auch diese Entromantisierung, die Fabian in seinem Artikel erwähnt. Früher musste man halt viel mehr für solche Informationen leisten, und fühlte sich nach getaner “Arbeit” dementsprechend gut. Heute dagegen brauch man für alles nur einen Mausklick. Man hat nicht mehr das Gefühl speziell zu sein bzw. zu einer kleinen ausgewählten Gruppe von Filmliebhabern zu gehören (vielleicht meintest du das, Salesman). Man sollte diesen Ego-Gedanken einfach überwinden und sich bewusst machen, dass durch das Internet vieles einfacher für uns geworden ist. Durch die geringe aufzuwendende Arbeit, können wir nun nämlich auch viel mehr Filme entdecken. Außerdem kann nun auch das breite Publikum an sonst vielleicht exklusive Filme herangeführt werden (siehe Avant*garde).
10. November 2008 21:42 Uhr
Hi, das hatte nix mit Ego oder Elite zu tun. Keine Angst. (Warum wird man immer gleich auf so ein Extrem beschränkt?)
Es ist nur wirklich so dass man sich durch “herantasten” viel mehr mit dem ganzen Thema und all seinen Facetten auseinandergesetzt hat.
Heute holt man sich einfach bestimmten Fakt ohne die ganze Kette zu kennen die mit diesem Fakt verbunden ist.
10. November 2008 22:25 Uhr
War echt kein Angriff, Salesman. Kam nur etwas eigenartig rüber. Aber du hast Recht: Durch die viele “Arbeit”, die früher notwendig war hat man sich in der Tat mehr mit der Materie auseinandergesetzt. Durch das Internet kann man heute jedoch viel leichter gute Filme entdecken.