SDMNV #9: The Holy Mountain
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The Holy Mountain Alejandro Jodorowsky (1973) Bis zur Szene mit dem roten Tempel hätte man ja fast den Eindruck haben können, The Holy Mountain wäre konventionell erzählt. Spätestens wenn der Dieb jedoch seine weltliche Gefolgschaft hinter sich lässt und den roten Tempel hoch steigt, um über einen psychodelischen Tunnel zum weißen Alchemisten vorzudringen, wird The Holy Mountain zu dem legendären Mindfuck, der Jodorowskys Ruf als enfant terrible des Kinos nachhaltig geprägt hat. |





14. October 2008 11:30 Uhr
Ich merke ich habe noch viel nachzuholen. Habe keinen seiner Filme gesehen, obwohl sich das hier mehr als interessant anhört und sieht. Wenn ich gestern nicht schon einige DVDs bestellt hätte, wäre der nun sicher auch mit drunter gewesen. Ich bin auf die Spurensuche gespannt…!
14. October 2008 12:21 Uhr
Jodorowsky - definitiv einer meiner Lieblingsregisseure!
Wobei ich ehrlich gesagt nach dem ersten Anschauen aller seiner Filme als Jugendlicher sehr verwirrt war - was hatte ich da gerade gesehen, was sollte das alles, was will uns der Regisseur sagen? “Mindfuck” trifft es glaub ich ganz gut :-) Jahre später bin ich nur unwesentlich schlauer was die Deutung seiner Filme betrifft, aber inzwischen sind sie zu meinen oft gesehenen Lieblingen geworden. Und die Szene im roten Turm ist definitiv eine, die man nicht vergisst, ab da wird der Film nämlich wirklich psychedelisch-surreal genial - jodorowskysch eben!
14. October 2008 17:36 Uhr
Ich habe den Film ja noch nicht gesehen, aber ich kann die Szene bereits jetzt nicht vergessen ;)
Ich bin echt auf den Film gespannt.
14. October 2008 17:55 Uhr
Ich freue mich wie berauscht auf 2/4.
14. October 2008 18:17 Uhr
Jodorowsky. Schön das er zur Sprache gebracht wird. Einer dieser Regisseure die man entweder nicht kennt oder sie vergöttert.
Und mir persönlich fällt es ungemein schwer einzuschätzen welchen Bekanntheitsgrad er hat.
Jarmusch kann man einschätzen. Im NY Underground angefangen bis hin zum Status der Independent Ikone.
Aber Jodorowsky? Ich weiß es nicht. John Lennon liebt ihn. Die Midnight Movies hat er beherrscht. Aber wie ist sein allgemeiner Stand? Gerade in Deutschland?
Jarmusch (um zu dem angewandten Beispiel zurückzukehren) wird immer mal herumgereicht. “Guck das”, “kennst du den?”.
Aber bei Jodorowsky kommt es mir wie eine Sekte vor. Es scheint fast als wären seine Filme geheime Meisterwerke für die man sich selbst erst beweisen muss bis man von anderen darauf aufmerksam gemacht wird.
„Du hast dich bewiesen. Nun darfst du in den Himmel.“
Warum?
Wohin ich mit meiner Ausführung will?
Passend zum Thema: Ich weiß es nicht. :-)
14. October 2008 18:22 Uhr
Absolut episch!
Und wer Jodorowsky in der Filmwelt vermisst kann mal einen Blick auf deine aktuelleren Comics werfen.
14. October 2008 18:48 Uhr
@ Jules: siehe Forum
16. November 2008 13:54 Uhr
Jau, die Szene in der Dieb und Magier das erste mal aufeinander treffen (also oben im Turm), gehört mit zum Besten was ich je auf Film gesehen habe!