SDMNV #9: The Holy Mountain

forum.jpgvon Andreas Bätzel
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sdmnv_st.jpg The Holy Mountain Alejandro Jodorowsky (1973)
Bis zur Szene mit dem roten Tempel hätte man ja fast den Eindruck haben können, The Holy Mountain wäre konventionell erzählt. Spätestens wenn der Dieb jedoch seine weltliche Gefolgschaft hinter sich lässt und den roten Tempel hoch steigt, um über einen psychodelischen Tunnel zum weißen Alchemisten vorzudringen, wird The Holy Mountain zu dem legendären Mindfuck, der Jodorowskys Ruf als enfant terrible des Kinos nachhaltig geprägt hat.

8 Äußerungen des Auditoriums zu “SDMNV #9: The Holy Mountain”

  1. de Günn

    Ich merke ich habe noch viel nachzuholen. Habe keinen seiner Filme gesehen, obwohl sich das hier mehr als interessant anhört und sieht. Wenn ich gestern nicht schon einige DVDs bestellt hätte, wäre der nun sicher auch mit drunter gewesen. Ich bin auf die Spurensuche gespannt…!

  2. tobybear

    Jodorowsky - definitiv einer meiner Lieblingsregisseure!
    Wobei ich ehrlich gesagt nach dem ersten Anschauen aller seiner Filme als Jugendlicher sehr verwirrt war - was hatte ich da gerade gesehen, was sollte das alles, was will uns der Regisseur sagen? “Mindfuck” trifft es glaub ich ganz gut :-) Jahre später bin ich nur unwesentlich schlauer was die Deutung seiner Filme betrifft, aber inzwischen sind sie zu meinen oft gesehenen Lieblingen geworden. Und die Szene im roten Turm ist definitiv eine, die man nicht vergisst, ab da wird der Film nämlich wirklich psychedelisch-surreal genial - jodorowskysch eben!

  3. de Günn

    Ich habe den Film ja noch nicht gesehen, aber ich kann die Szene bereits jetzt nicht vergessen ;)
    Ich bin echt auf den Film gespannt.

  4. VersaVice

    Ich freue mich wie berauscht auf 2/4.

  5. Jules et Jim

    Jodorowsky. Schön das er zur Sprache gebracht wird. Einer dieser Regisseure die man entweder nicht kennt oder sie vergöttert.
    Und mir persönlich fällt es ungemein schwer einzuschätzen welchen Bekanntheitsgrad er hat.
    Jarmusch kann man einschätzen. Im NY Underground angefangen bis hin zum Status der Independent Ikone.
    Aber Jodorowsky? Ich weiß es nicht. John Lennon liebt ihn. Die Midnight Movies hat er beherrscht. Aber wie ist sein allgemeiner Stand? Gerade in Deutschland?
    Jarmusch (um zu dem angewandten Beispiel zurückzukehren) wird immer mal herumgereicht. “Guck das”, “kennst du den?”.
    Aber bei Jodorowsky kommt es mir wie eine Sekte vor. Es scheint fast als wären seine Filme geheime Meisterwerke für die man sich selbst erst beweisen muss bis man von anderen darauf aufmerksam gemacht wird.
    „Du hast dich bewiesen. Nun darfst du in den Himmel.“

    Warum?
    Wohin ich mit meiner Ausführung will?
    Passend zum Thema: Ich weiß es nicht. :-)

  6. TonyL

    Absolut episch!

    Und wer Jodorowsky in der Filmwelt vermisst kann mal einen Blick auf deine aktuelleren Comics werfen.

  7. TonyL

    @ Jules: siehe Forum

  8. kinokoller

    Jau, die Szene in der Dieb und Magier das erste mal aufeinander treffen (also oben im Turm), gehört mit zum Besten was ich je auf Film gesehen habe!

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