Psychiatrie-Akten von Klaus Kinski entdeckt
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Kaum eine andere Person bringt man stärker mit den Worten „Zwischen Genie und Wahnsinn“ in Verbindung als Klaus Kinski. Jetzt sind Patientenakten aus einer Berliner Psychiatrie aufgetaucht, die diese Worte ihrer Subjektivität berauben könnten. Mehr dazu einmal gediegen bei n-tv und einmal ein wenig *hust* plakativer (Diagnose: Schizophrenie) bei der Bild. |


23. July 2008 11:07 Uhr
Schade, dass Kinski nicht mehr lebt. Zu gerne hätte ich ein Interview gesehen, wo das Bild-Geschmeiss bei ihm klingelt und um eine Stellungnahme bzgl. der Akten bittet. Prinzipiell zeigt diese Meldung allerdings nur mal wieder, wie groß Kinski eigentlich war, denn wenn er, über ein Jahrzehnt nach seinem Tod, noch immer eine Titelseite wert ist muss er ja einiges richtig gemacht haben.
Ansonsten zitiere ich mal einfach aus “Keoma”: “Es ist leicht einen zu töten, der schon tot ist.” BILD und Enn-TePfau können es halt nicht anders.
1. August 2008 09:18 Uhr
Es wäre vielmehr eine Nachricht gewesen, dass man zweifelsfrei festgestellt hat, Kinski sei nicht wahnsinng, sei völlig normal. Vom Gegenteil hat er uns alle ja wirklich überzeugt. Wie Werner Herzog in seinem Film “Mein liebster Feind” ja sagt, sie beide seien irre.
Belege dafür mal in kondenster Auswahl: http://cujau.de/index.php?/archives/268-Kinski-Psyche-der-Medien.html
So, und wer ist jetzt verrückt? Kinski? Die Medien? Alle? Alle sicher nicht, weil sie nie an Kinskis Genie im Wahnsinn oder seinem Wahnsinn im Genie heranreichen werden.