SDMNV #4: Gerry
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Gerry Gus Van Sant (2002) Der Film beginnt ohne Vorspann und zeigt nur eine Blaufläche – eine Hommage an den Kurzfilm Blue von Derek Jarman. In der ersten Einstellung folgt die Kamera einem Auto, das durch eine wundervolle Wüstenlandschaft fährt. Statt der begleitenden Geräusche hört man als akustische Untermalung Arvo Pärts Klassik-Stück „Spiegel im Spiegel“. |
Nach 2 Minuten und 22 Sekunden folgt der erste Schnitt, die Fahrzeug-Insassen und die nahezu einzigen Protagonisten des Filmes werden gezeigt. Man weiß weder, wer sie sind noch, woher sie kommen und wohin sie gehen. Und man wird es auch nicht erfahren. Es folgt eine lange Einstellung auf die Straße und dann wieder auf die Protagonisten während sie – die Sonne hinter sich – in die Wüste abbiegen. Dann steigen sie aus.
Nach fast 6 Minuten endet eine hypnotische Sequenz, die einen der wohl puristischsten Filme einleitet, die jemals auf Celluloid gebannt wurden.




9. July 2008 20:46 Uhr
Wow, hört sich interessant an und die Bilder sehen großartig an. Werd ich mir auf jeden Fall mal anschauen (wenn ich Zeit finde).
9. July 2008 23:29 Uhr
Ich muss diesen Film sehen.
10. July 2008 10:49 Uhr
Klingt beeindruckend.
10. July 2008 17:32 Uhr
Atemberaubende Bilder. Ich kann sie mir richtig gut in Bewegung vorstellen.
10. July 2008 20:42 Uhr
Ein sehr anstrengender Film von dem ich aber keine der langen Minuten bereut habe. Kein Film im eigentlichen Sinne.
10. July 2008 20:51 Uhr
Für Freunde der Filmkunst eines Andrej Tarkowskij und Béla Tarr absolut zu empfehlen!
Auch wenn ihm manche vorwerfen gerade von Tarr viel zu kopieren.
Da er manche Einstellungen und Szenenaufbauten aus den Filmen “Sátántangó” und “Werckmeister harmóniák” allerdings wirklich 1:1 übernimmt sehe ich persönlich dies als Verbeugung und Homage.
12. July 2008 03:10 Uhr
Wenn ich nur die Bilder sehe höre ich schon das Musikstück in meinem Kopf.
18. July 2008 00:18 Uhr
Ein toller und faszinierender Film. Ich habe ihn soeben zuende gesehen. Allerdings auch sehr aufreibend.