TV-Spielfilm über avant*garde
Monday, den 28. July 2008

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Kaum eine andere Person bringt man stärker mit den Worten „Zwischen Genie und Wahnsinn“ in Verbindung als Klaus Kinski. Jetzt sind Patientenakten aus einer Berliner Psychiatrie aufgetaucht, die diese Worte ihrer Subjektivität berauben könnten. Mehr dazu einmal gediegen bei n-tv und einmal ein wenig *hust* plakativer (Diagnose: Schizophrenie) bei der Bild. |
Abgestimmt wird dann hier. Verewigen Sie sich danach noch mit einem kurzen oder langen Kommentar, damit man aus allen, die mitgemacht haben, auch die Gewinner bestimmen kann.
Gewinner? Wovon? Hiervon:

Großansicht
Ja, ganz schön viel Zeug, daher hier noch mal alles im Detail aufgelistet:
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Der Himmel über Berlin Wim Wenders (1987) Der alte Mann geht über den Potsdamer Platz und fragt sich, wo sein Stammcafe von früher geblieben ist. Und wir fragen uns, was zwischenzeitlich mit dem Potsdamer Platz des Filmes geschehen ist. Wer Berlin auch nur einen Funken mag, muss hingerissen sein ob des schicksalshaften Zufalls, dass der Film relativ kurz vor der Wende gedreht wurde und das Vorwenden-Berlin in atemberaubenden Bildern konserviert hat. |

Eine kleine Auswahl von interessantem TV-Programm zwischen
Samstag, den 19. Juli bis Freitag, den 1. August.
Sonntag 20. Juli - 00.00 Uhr auf ARD
Tsotsi GB/SAFR 2005
Das Slum-Drama aus Südafrika hat es bis zum Ausland-Oscar geschafft.
(Also … sofern man dem Oscar Bedeutung zuspricht …)
Sonntag 20. Juli - 00.15 Uhr auf Kabel 1
Die Outsider USA 1982
Erstklassig besetztes Milieu-Drama von Francis Ford Coppola.
Montag 21. Juli - 00.15 Uhr auf HR
Elf Uhr nachts F/IT 1965
Mal wieder Godard. Mal wieder zu empfehlen.

Mehr Infos hier.
Anlässlich der Einführung einer Kurzfilmrubrik verlosen wir … na? - Kurzfilme.
Ja eine kontroverse Idee, aber wir stehen dazu.

Zu gewinnen gibt es zweimal je ein Exemplar von Chacun son Cinéma, dem ambitionierten Kurzfilmprojekt, das zu Ehren des 60. Filmfestivals von Cannes entstanden ist. In 32 Kurzfilmen stellen sich darin Regiegrößen wie Takeshi Kitano, Lars von Trier, Wim Wenders und Wong Kar-wai der Frage, was für sie Faszination Kino ausmacht. Das Ergebnis dieser Arbeit ist eine ca. zweistündige Hommage an das Kino, deren einzelne Episoden nicht unterschiedlicher sein könnten.
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Gerry Gus Van Sant (2002) Der Film beginnt ohne Vorspann und zeigt nur eine Blaufläche – eine Hommage an den Kurzfilm Blue von Derek Jarman. In der ersten Einstellung folgt die Kamera einem Auto, das durch eine wundervolle Wüstenlandschaft fährt. Statt der begleitenden Geräusche hört man als akustische Untermalung Arvo Pärts Klassik-Stück „Spiegel im Spiegel“. |

Eine kleine Auswahl von interessantem TV-Programm zwischen
Samstag, den 5. Juli bis Freitag, den 18. Juli.
Sonntag 6. Juli - 23.15 Uhr auf BR
Die Faust im Nacken USA 1954
Atmosphärischer Brando-Klassiker.
Montag 7. Juli - 21.00 Uhr auf Arte
Rocco und seine Brüder IT/F 1960
Kraftvolles Familienepos von Visconti.
Montag 7. Juli - 22.15 Uhr auf ZDF
Match Point GB/USA 2005
Woody Allen in böse. Funktioniert hervorragend.
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Das ZEITmagazin entdeckte verschollene Szenen aus Fritz Langs Metropolis. Die Sequenzen werfen ein neues Licht auf den Science-Fiction-Klassiker und rücken Nebenfiguren stärker in den Fokus. Bilder und weitere Informationen gibt es hier. |
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3sat zeigt drei Filme … oder nennen wir sie Meisterwerke … des russischen Regisseurs Andrei Tarkovsky (Alternativ: Andrej Tarkowskij). |
Den Anfang macht Stalker am Samstag, den 12. Juli um 2.30 Uhr. Es folgt Andrej Rubljow am Sonntag, den 13. Juli um 3.00 Uhr und am Montag, den 14. Juli Iwans Kindheit um 00.15 Uhr.