SDMNV #2: Funny Games
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Funny Games Michael Haneke (1997) Paul lässt Anna nach dem „kalt“ - „warm“ - „wärmer“ - Prinzip nach dem Hund der Familie suchen. Als Zuschauer ahnt man, in welchem Zustand sie diesen vorfinden wird und wartet geradezu gespannt darauf. Plötzlich dreht sich Paul um, zwinkert in die Kamera - entlarvt somit den Zuschauer als Voyeur - und widmet danach seine Aufmerksamkeit wieder Anna. |




23. June 2008 18:04 Uhr
Eigentlich fand ich ja eher die 5-Minuten-Szene, wenn die beiden Jungen verschwunden sind und die Eltern langsam begreifen, dass SPOILERSPOILERSPOILERSPOILER ihr Sohn erschossen worden ist, SPOILERSPOILERSPOILERSPOILER war die Szene aus dem Film, die man nicht vergisst.
Gestern führte Alexander Kluge bei “News & Stories” ja ein Interview mit Michael Haneke und der erzählte, dass die von mir genannte Szene nur zweimal gedreht wurde, weil mehr nicht psychisch zu verkraften gewesen wären.
23. June 2008 18:21 Uhr
Ich muss dem werten Lars zustimmen. Seine genannte Szene ist mir auch am intensivsten im Gedächtnis geblieben.
23. June 2008 19:59 Uhr
Ja die 5 Minuten Szene ist wirklich sehr hart! Die hier genannte finde ich aber gerade wegen ihrer Aussage sehr genial.
23. June 2008 20:06 Uhr
Außerdem stehen die Szenen ja nicht in Konkurrenz zueinander. ;-)
23. June 2008 20:31 Uhr
Geniale Szene. Genial umschrieben!
23. June 2008 22:28 Uhr
Böse Szene und böser, böser Film.
24. June 2008 11:12 Uhr
apropos alexander kluge. die eingangsszene von Code: Unbekannt von Haneke, die kurz gezeigt wurde, war ja mal wirklich wie Kafka auf zelluloid. die zynische realität mit allen umschweifungen. ebenfalls ein gern gehörtes statement von Hanke war, dass (sinngemäß) musik viel zu hoch ist um in seinen filmen platz zu finden, und das deren verwendung immer nur fehler in der dramaturgie bedeuten würden.