Monatsarchiv für May 2008

Schämt euch!

Thursday, den 29. May 2008

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Der Zyneast: Eskapade #7

Tuesday, den 27. May 2008

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Jetzt online: Last der Träume (Zweiter Teil)

Monday, den 26. May 2008

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Mit dem zweiten Teil beenden wir die Final-Episode um Werner Herzog
und zugleich Staffel 1 von avant*garde.

Kommentare und Meinungen können gerne direkt hier im Blog oder im Forum kundgetan werden.

TV-Tipps 24. Mai - 6. Juni

Saturday, den 24. May 2008

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Eine kleine Auswahl von interessantem TV-Programm zwischen
Samstag, den 24. Mai bis Freitag, den 6. Juni.

Sonntag 25. Mai - 23.00 Uhr auf Pro7 (TV-Premiere)
Sin City USA 2005
Gelungenes und stilistisch außergewöhnliches Filmexperiment von Robert Rodriguez.

Dienstag 27. Mai - 23.00 Uhr auf 3Sat
Der Elefantenmensch GB 1980
Eindringliches und verstörendes Frühwerk von David Lynch.

Mittwoch 28. Mai - 20.15 Uhr auf Kabel1
American Beauty USA 1999
Einer der besten Hollywood-Filme der letzten Jahre.

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Wir verschenken Kunst: Werner Herzog

Friday, den 23. May 2008


Einsendeschluss ist der 10. Juni 2008

Jetzt online: Last der Träume (Erster Teil)

Wednesday, den 21. May 2008

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Der zweite Teil des Staffelfinales ist ab Montag den 26.Mai auf Sendung.

Noch mehr genialen Wahnsinn gibt es bei den Begleittexten zu Film und den digitalen Datenträgern.
Und bunte Bildchen kann man auch noch angucken.

Kommentare und Meinungen können gerne direkt hier im Blog oder im Forum kundgetan werden und konsumiert wird dann im avant*shop.

Begleittext: Last der Träume

Wednesday, den 21. May 2008

forum.jpgvon Andreas Bätzel

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Zunächst sind es Anekdoten, die in Erinnerung bleiben. Unwirkliche Anekdoten, die das Zeug zu Legenden haben. Anekdoten erzählt von einem Andersdenkenden, dessen Ideen selbst unter Andersdenkenden hochgezogene Augenbrauen provozieren. Werner Herzog dreht Filme und Dokumentationen, die so mutig sind, dass man sich fragt, ob Mut überhaupt das richtige Wort ist, oder man nicht eher von einer seltsamen Form der Todessehnsucht sprechen sollte. So passt es ins Bild, dass Herzog nicht nur mit einer lakonischen Gleichgültigkeit von sich behauptet, keine Angst vor dem Tod zu haben, sondern dies mit seiner Arbeit nachhaltig unter Beweis gestellt hat. Im August 1976 stand der Vulkan La Soufrière auf der französischen Karibikinsel Guadalupe kurz vor dem Ausbruch. Wissenschaftler hatten berechnet, dass ein Ausbruch des Vulkans der Explosion von fünf bis sechs Atombomben gleichkäme. 75.000 Inselbewohner waren bereits evakuiert worden. Nur ein einsamer Bauer weigerte sich, die Insel zu verlassen.

Herzog las in der Zeitung von dem Schicksal des einsamen Bauers und beschloss umgehend, Richtung Guadalupe aufzubrechen und den Bauer auf der Insel aufzusuchen. Entgegen aller Warnungen, dass die Katastrophe unausweichlich bevor stand, filmte Herzog zusammen mit seinen langjährigen Kameramännern Ed Lachmann und Jörg Schmidt-Reitwein die vermeintlich letzten Aufnahmen der Insel. Die Begegnung mit dem einsamen Bauern, der sich geweigert hatte, die Insel zu verlassen, leitet Herzog mit der Frage ein, wieso er geblieben sei, wenn doch alle anderen Inselbewohner schon längst geflohen waren. Der Bauer antwortet, dass es er noch immer auf der Insel sei, weil es ihm Gott befohlen habe und er nun auf seinen Tod warte. Nein, Angst habe er nicht, da niemand wissen könne, wann der Tod kommen werde.

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DVD: Werner Herzog

Wednesday, den 21. May 2008

forum.jpgvon Andreas Bätzel

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Das umfangreiche Gesamtwerk von Werner Herzog ist in Deutschland von Arthaus nahezu vollständig auf DVD veröffentlicht worden. Die Qualität der meisten DVDs richtet sich nach dem Zustand des Ausgangsmaterials. Da Herzog viele seiner Filme und Dokumentationen unter erschwerten Produktionsbedingungen und minimalem Budget gedreht hat, kann die Bild- und Tonqualität natürlich nicht mit dem Standard heutiger Produktionen konkurrieren, aber das muss sie auch nicht, da Herzogs einzigartige Bilderwelten zeitlos sind.
Für Einsteiger besonders attraktiv sind zwei DVD-Boxen von Arthaus. Zum einen die Herzog/Kinski – Exklusiv Edition, die alle Filme beinhaltet, in denen Klaus Kinski mitgewirkt hat, sowie Werner Herzog – Frühe Jahre, in denen sich fünf zentrale Werke befinden, die Herzog zwischen 1968 und 1997 gedreht hat. Beide Boxen enthalten zahlreiche Extras, wobei die von Herzog gesprochenen, deutschen Audiokommentare zu dem Besten gehören, was es an Audiokommentaren überhaupt auf dem Markt gibt. Aber auch die zu Fitzcarraldo gehörende Dokumentation Die Last der Träume sowie zahlreiche Kurz- und Dokumentationen, die sich als Extras auf den DVDs befinden, machen beide Boxen zu besonderen Empfehlungen.

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Staffelfinale in zwei Teilen

Monday, den 19. May 2008
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Wir tun es - natürlich - den billigen TV-Serien gleich und beenden
Staffel 1 von avant*garde ganz stereotypisch mit einem längeren Zweiteiler.

Damit die zwei Teile allerdings nicht so weit auseinander liegen, wird man den ersten
Part ab Mittwoch bewundern dürfen und nächsten Montag ganz regulär den zweiten.

Begleitet von einem … na? Genau: Epilog.
So wie man anfängt sollte man nämlich auch aufhören.

Der Zyneast: Eskapade #6

Sunday, den 18. May 2008

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Teaser zu Episode 08

Friday, den 16. May 2008

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Der Zyneast: Eskapade #5

Tuesday, den 13. May 2008

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Kreative Einsendungen unseres Auditoriums. Zweiter Akt.

Monday, den 12. May 2008

Unser avant*girl kann sich vor kreativen Einsendungen kaum retten.
Hier präsentieren wir einige Höhepunkte der Einsendungen.
Diesmal sogar in bewegten Bildern:

Eingesendet von Ina Haage (Bastelei) und Christoph Fischer (Trailer)

Jetzt online: Postmoderne Albträume

Monday, den 12. May 2008

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Noch mehr Lynch gibt es bei den Begleittexten zu Film und den digitalen Datenträgern.
Und bunte Bildchen kann man auch noch angucken.

Kommentare und Meinungen können gerne direkt hier im Blog oder im Forum kundgetan werden und konsumiert wird dann im avant*shop.

Wir verschenken Kunst: David Lynch

Monday, den 12. May 2008


Einsendeschluss ist der 30. Mai 2008

Begleittext: Postmoderne Albträume

Monday, den 12. May 2008

forum.jpgvon Andreas Bätzel

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David Lynch ist ein Mysterium. Zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung. Für das Medium Film nimmt Lynch eine ähnliche Rolle ein, wie Kafka für die Literatur. Und nicht ganz zufällig behauptet Lynch von sich selbst, dass Kafka der einzige Künstler sei, bei dem er das Gefühl habe, dass dieser sein Bruder sein könne. Die Filme von David Lynch sind Gegenstand kontroverser Diskussionen und wilden Interpretationsansätzen. Genau so sehr, wie Lynch für seine scheinbar grenzenlosen Bewusstseinsreisen verehrt wird, provoziert er Frustration und Kritik bei einem breiten Teil des Publikums, das keinen Zugang zu seinen symbolgeladenen Bilderwelten findet. Lynch verlässt mit seinen Filmen die breitgetretenen Pfade des Naturalismus und konfrontiert den Zuschauer mit dem Unbekannten, dem Unterbewussten und dem Surrealen – all dem, was nicht mehr so einfach mit dem Verstand zu erfassen ist, sondern gefühlt werden muss, um nicht rational, sondern emotional verstanden werden zu können.

Das Kino von David Lynch ist eine besondere Form von Gefühlskino, bei dem es für das Filmerlebnis eine untergeordnete Rolle spielt, ob man den roten Faden einer Geschichte versteht oder nicht. Die Filme von David Lynch widersetzen sich dem traditionellen Erzählparadigma, indem auf abschließende Erklärungen oder Auflösungen verzichtet wird. Genauso wie das Leben voller Überraschungen, Begegnungen, Wendungen und Zufälle ist, die man nicht immer rational erklären kann oder sollte, verzichtet auch Lynch überall dort auf Antworten, wo Antworten ein Geheimnis zerstören würden. Auf die Frage, ob er vorsätzlich seine Zuschauer verwirren möchte, antwortet er: „Nein, nein. Es geht nicht anders. Nicht, weil ich Verwirrung stiften will, sondern um das Geheimnis spürbar zu machen. Geheimnisse sind gut, Verwirrung ist schlecht, und zwischen beiden besteht ein großer Unterscheid. Ich rede nicht besonders gern über Dinge, weil man vieles zerredet. (…) Im Leben ist manches nicht ganz zu verstehen, aber wenn es im Film so ist, werden die Leute unruhig. Dabei ist das Ganze in gewisser Weise durchaus plausibel. Die meisten Filme sind bewusst so angelegt, dass sie von aller Welt verstanden werden. Da bleibt nicht viel Raum zum Träumen und Staunen.“

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DVD: David Lynch

Monday, den 12. May 2008

forum.jpgvon Andreas Bätzel

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David Lynch ist berüchtigt dafür, dass er nicht gerne über seine Filme spricht, keine Interviews gibt, Extras auf DVDs überflüssig findet und selbst auf solche Details wie die „Kapitelauswahl“ restriktiven Einfluss nimmt. So wurden in den USA einige seiner Filme veröffentlicht, für die auf seinen expliziten Wunsch hin sogar auf eine direkte Kapitelanwahl verzichtet wurde. Tenor: Ein Film sollte als Einheit geschaut werden und nicht in einzelnen Kapiteln.
In den letzten Jahren ist David Lynch jedoch merklich aufgetaut und erlaubt inzwischen auch Kapitelsprünge auf DVDs zu seinen Filmen. Zwar spricht er auch weiterhin nur sehr zurückhaltend über den tieferen Sinn seiner Filme, gibt über technische Produktionsaspekte oder seine grundsätzliche Philosophie, Filme zu drehen, aber gut gelaunt Auskunft. Unerwarterter Höhepunkt: Auf der US-DVD zu Lynchs neuestem Werk Inland Empire findet sich ein 15-minütiger Kochkurs, in dem David Lynch auf gewohnt mysteriöse Art erklärt, wie man Quinoa zubereitet.

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Teaser zu Episode 07

Saturday, den 10. May 2008

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TV-Tipps 10. Mai - 23. Mai

Saturday, den 10. May 2008

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Eine kleine Auswahl von interessantem TV-Programm zwischen
Samstag, den 10. Mai bis Freitag, den 23. Mai.

Montag 12. Mai - 22.00 Uhr auf ZDF
Eyes Wide Shut USA/GB 1999
Letzte Arbeit vom Regie-Perfektionisten Stanley Kubrick.

Montag 12. Mai - 0.10 Uhr auf RBB
Der eiskalte Engel F/IT 1967
Stilsichere Killer-Ballade mit Alain Delon.

Montag 12. Mai - 1.00 Uhr auf WDR
2046 HK/F 2004
Wong Kar-Wais expressionistischer In the mood for love-Nachfolger

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Wir verschenken Kunst: Ingmar Bergman

Monday, den 5. May 2008


Einsendeschluss ist der 25. Mai 2008