Monatsarchiv für April 2008

Jetzt online: Zwischen Yakuza & sensibler Stille

Monday, den 28. April 2008

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Ja das war lang … Ja das war anstrengend … aber trotzdem die Begleittexte zu Film und den digitalen Datenträgern nicht vergessen. Und bunte Bildchen kann man auch noch angucken.

Kommentare und Meinungen können gerne direkt hier im Blog oder im Forum kundgetan werden.

Begleittext: Zwischen Yakuza & sensibler Stille

Monday, den 28. April 2008

forum.jpgvon Andreas Bätzel

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Alles beginnt mit einem Zufall. Takeshi Kitano war bereits als Hauptdarsteller für Violent Cop verpflichtet worden, als Regisseur Kinji Fukusaku aus Verärgerung über Kitanos engen Terminkalender und eingeschränkte Verfügbarkeit für den Dreh von der Arbeit an dem Film zurücktrat. Ursprünglich war Violent Cop als Gangster-Komödie konzipiert worden, im Stile vieler Filme, in denen der vornehmlich als Komiker bekannte Kitano bis dahin mitgewirkt hatte. Aus der Not heraus fragte ein Produzent Kitano, ob er nicht selbst die Regie für den Film übernehmen wolle. Erfahrung als Regisseur hatte Kitano bis dahin nicht vorzuweisen, dennoch nahm er die Herausforderung an, schrieb das Drehbuch um, entfernte alle humoristischen Elemente aus der Geschichte und kreierte mit Violent Cop seinen minimalistischen Erzähl- und Inszenierungsstil, der sich in allen seinen Frühwerken wiederfindet. Es ist dieser ungeschliffene Minimalismus, der Violent Cop auch heute noch über den reinen Status als „Kitanos erste Regiearbeit“ heraushebt: Die statische Inszenierung, die langen Einstellungen, die zurückhaltende Schnittarbeit, die distanzierte Kameraarbeit, die kargen Dialoge, die lakonischen Charaktere, die tragische Konsequenz der Geschichte. Weniger ist mehr - ein Motto, das gerade im Asien-Kino der 90er-Jahre nicht immer beherzigt wurde.

Dabei spricht in Kitanos früher Biographie eigentlich nichts dafür, dass er eines Tages zu einem der bedeutendsten Regisseure Japans werden könnte. In seinem konservativen Elternhaus wurden Kitano Filme vorenthalten, so dass er über sich selbst sagt, dass er eigentlich erst begann, Filme zu schauen, als er bereits Filmemacher war: „Um die Wahrheit zu sagen, erst als ich anfing, meine eigenen Filme zu drehen und Interviews zu geben, begann ich, mir auch Filme anderer Regisseure anzuschauen. Als ich plötzlich Interviews auf internationalen Film Festivals geben musste, wurde ich ständig nach meinen „Einflüssen“ gefragt, ob ich etwa von Godard beeinflusst sei , die Filme von Melville kenne oder was ich über die Filme von Kurosawa und Ozu denke. Da es mir etwas peinlich war, keinen Film dieser Regisseure gesehen zu haben, war ich sozusagen gezwungen, mir Filme anderer Regisseure anzuschauen!“

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DVD: Takeshi Kitano

Monday, den 28. April 2008

forum.jpgvon Andreas Bätzel

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Die Verleihrechte an den Filmen von Takeshi Kitano sind in Deutschland weit gestreut, so dass man genauer hinschauen muss, wenn man keine unangehme Überraschung erleben will. Neben einigen, auch im internationalen Vergleich guten und empfehlenswerten Veröffentlichungen, sind einige seiner Filme entweder gar nicht verfügbar oder bislang nur in technisch minderwertiger Qualität herausgebracht worden.
Wenig falsch machen kann man mit den DVDs von Hana-Bi (Arthaus), Zatoichi (Concorde) sowie der Collector’s Edition von Dolls (Sunfilm), die sogar ein paar Extras enthalten. Ebenfalls zufriedenstellend ist die inzwischen vergriffene Alive!-DVD von Kikujiros Sommer. Senator/Universum hat aber bereits für Juli 2008 eine Neuauflage des Films angekündigt.

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TV-Tipps 26. April - 9. Mai

Saturday, den 26. April 2008

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Eine kleine Auswahl von interessantem TV-Programm zwischen
Samstag, den 26. April bis Freitag, den 9. Mai.

Sonntag 27. April - 22.15 Uhr auf Tele 5
Der letzte Tango in Paris IT/F 1972
Bertoluccis provokanter Erotik-Klassiker.

Dienstag 29. April - 21.00 Uhr auf Arte
Workingman’s Death Ö/D 2005
Mehrfach ausgezeichnete, visuell beeindruckende Doku über harte körperliche Arbeit.

Dienstag 29. April - 22.10 Uhr auf WDR
Nur die Sonne war Zeuge F/IT 1959
Alain Delon im Original zu Der talentierte Mr. Ripley.

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Der Zyneast: Eskapade #3

Saturday, den 26. April 2008

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Wir verschenken Kunst(?): Quentin Tarantino

Monday, den 21. April 2008


Einsendeschluss ist der 5.Mai 2008

Jetzt online: Kino der Zitate

Monday, den 21. April 2008

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Nach dem Copytight-Massaker, die Begleittexte zu Film und den digitalen Datenträgern nicht vergessen. Und (ein paar) bunte Bildchen gibt es auch noch. Die Welt ist gut.

Ach … Sie haben eine Meinung dazu? Wer nicht? Wo doch bei Tarantino endlich mal alle mitreden können. Nun gut. Sie können diese gerne direkt hier im Blog oder im Forum kundtun.

Begleittext: Kino der Zitate

Monday, den 21. April 2008

forum.jpgvon Andreas Bätzel

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Das Phänomen Quentin Tarantino beginnt mit Pulp Fiction. Was wir über Quentin Tarantino wissen, was über ihn gesagt und geschrieben wird, die Art und Weise, wie sein Werk von der Öffentlichkeit aufgenommen, analysiert und seziert wird – all diese Ausprägungen des Phänomens Quentin Tarantino kreisen immer auch um Pulp Fiction. Ohne den Erfolg von Pulp Fiction wäre das Studio Miramax nicht in kurzer Zeit zu einem der wichtigsten Produktionsfirmen Hollywoods aufgestiegen und Tarantino hätte seine Exploitation- und B-Movie-Hommagen wie Jackie Brown, Kill Bill oder Death Proof nicht drehen können. Und ohne Pulp Fiction wären diese Genrefilme nicht annähernd so breit und kontrovers in der Öffentlichkeit diskuktiert worden. Wann beschäftigt sich das Feuilleton schon mal mit dem Grindhouse-Genre oder obskuren asiatischen Kung-Fu-Filmen, die Tarantino in seinen Filmen mit stets spürbarem Enthusiasmus zitiert?

Um das Phänomen Tarantino verstehen zu wollen, reicht es nicht, seine Filme zu analysieren, all die versteckten Referenzen an alte und längst vergessene Genre-Filme aufzudecken und letztlich zu dem Schluss zu kommen, dass die Struktur von Reservoir Dogs und Pulp Fiction ja eigentlich ganz simpel ist, wenn man erst einmal verstanden hat, wie er seine Geschichten ineinander verschachtelt. Auch hilft es nicht wirklich weiter, wenn man weiß, dass zu seinen filmischen Vorbildern Brian DePalma, Alfred Hitchcock, Howard Hawks, Martin Scorese oder Jean-Luc Godard gehören. Bestenfalls begreift man anhand einer solchen Aufzählung, dass Tarantino in seiner Jugend nicht ausschließlich verstaubte C-Movies aus der hinteren Ecke der Videothek gesehen hat, sondern zu seinen Einflüssen auch die bekannten Filmklassiker der 50er- bis 70er-Jahre zählen sowie die französische Nouvelle Vague - letztere wohl besonders ob ihrer unbekümmerten Freiheit und Frechheit, jegliche filmische Konvention zu brechen und sich nicht dafür zu entschuldigen.

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DVD: Quentin Tarantino

Monday, den 21. April 2008

forum.jpgvon Andreas Bätzel

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Der deutsche DVD-Markt macht es dem DVD-Sammler nicht gerade leicht, die jeweils beste Fassung zu finden, da es zu fast allen Filmen von Tarantino gleich eine Vielzahl an Veröffentlichungen und Schnittfassungen gibt. Also Augen auf beim Fassungskauf, wenn man keine Überraschung erleben möchte. Während Pulp Fiction und Reservoir Dogs inzwischen in exzellenten Special Editions vorliegen, mussten die Veröffentlichungen von Jackie Brown und From Dusk Till Dawn gerade im Ausstattungsbereich gegenüber ihren internationalen Pendants Federn lassen.

Jackie Brown bekommt man in der technisch verbesserten Neuauflage ausschließlich in der nicht mehr erhältlichen Tarantino Gold Collection, die – sofern man noch keinen Tarantino-Film auf DVD besitzt und auf die deutsche Synchronisation angewiesen ist - den besten Gegenwert fürs Geld darstellt. Allerdings wird man den in der Box enthaltenen Pulp Fiction schnell doppelt im Regal stehen haben, wenn man nicht auf die bessere Qualität und Ausstattung der Buena-Vista-Neuauflage verzichten möchte.

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Ein kleiner teaser zu Episode 04

Monday, den 21. April 2008

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Der Zyneast: Eskapade #2

Thursday, den 17. April 2008

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Danke Freunde

Tuesday, den 15. April 2008

fuenf.jpg Die netten, visuell betörenden und intellektuell Bergman-gleichen “Fünf Filmfreunde” haben hier über avant*garde (das sind wir, juhu) berichtet. Das Besondere daran ist aber, dass sie sogar die kleinen Nuancen (Tocotronic-Zitat) zu schätzen wissen. Da fühlt man sich in der sonst so abweisenden Welt gleich ein wenig mehr verstanden. *schnief*

Kreative Einsendungen unseres Auditoriums. Erster Akt.

Tuesday, den 15. April 2008

Unser avant*girl konnte sich vor kreativen Einsendungen kaum retten.
Hier präsentieren wir einige Höhepunkte der “Gebt mir Kunst”-Gewinnspiel-Einsendungen
zu den ersten beiden Episoden:

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Jetzt online: Neue Welle, neues Kino

Monday, den 14. April 2008

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Nach dem Konsumieren, die Begleittexte zu Film und den digitalen Datenträgern nicht vergessen.
Und (ein paar) bunte Bildchen gibt es auch noch. Die Welt ist gut.

Ach … Sie haben eine Meinung dazu? Sehr verwegen …
Nun gut. Sie können diese gerne direkt hier im Blog oder im Forum kundtun.
Denn sie interessiert.

Begleittext: Neue Welle, neues Kino

Monday, den 14. April 2008

forum.jpgvon Andreas Bätzel

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In Jean-Luc Godards Filmographie finden sich mehr als 80 Spielfilme und Dokumentationen. Aber abseits von seinem revolutionären Spielfilmdebut Außer Atem, das Godard schnell zu einem der einflussreichsten Filmemacher aller Zeiten aufsteigen ließ, ist sein Gesamtwerk derart kompliziert und unzugänglich ist, dass selbst die aufopferungsvollsten Cineasten nur einen Bruchteil seiner Filme kennen, geschweige denn aufrichtig mögen. Man mache also den Selbsttest und zähle alle Titel auf, die einem spontan in den Sinn kommen, wenn man an Godard denkt. Und wer nicht bereits an dieser Eingangsfrage scheitert, versuche im Anschluss einige Filme zu nennen, die Godard seit den 70er Jahren gedreht hat. Das kollektive Unwissen über das Kino von Godard, abseits seiner einflussreichen, im Zuge der Nouvelle Vague entstandenen Frühwerke, sagt einiges über Godard als Filmemacher, aber auch als Mensch aus. Und dieses kollektive Unwissen führt vielleicht am ehesten zu einer Annäherung an einen Filmemacher, der zeitlebens versucht, sich abzugrenzen und zu isolieren. Ganz bewusst. Radikal. Und in höchstem Maße selbstreferenziell und egozentrisch.

Am Ende des ungemein verkopften und über weite Strecken kaum erhellenden Selbstporträts Godard über Godard öffnet sich Godard doch noch für einen Moment und tätigt das vielleicht persönlichste Selbstbekenntnis, das von ihm überliefert ist: „Ich habe gesagt, ich liebe. Dies ist das Versprechen. Jetzt muss ich mich aufopfern, damit das Wort Liebe durch mich einen Sinn erhält. Damit es Liebe auf Erden gibt. Im Gegenzug werde ich im Zuge dieses langwierigen Unternehmens zu jenem, der liebt. Das heißt endlich den Namen zu verdienen, den ich mir gegeben hatte. Ein Mensch. Nichts als ein Mensch. Der keinen anderen aufwiegt. Doch… den niemand will.“ - Es ist die Pause, am Ende des letzten Satzes, die hängen bleibt. Es ist die Pause, die einen Zweifel dokumentiert, einen Zwiespalt, der das Werk von Godard durchzieht und oftmals so unzugänglich werden lässt. Immer dann, wenn man den Eindruck hat, Godard greifen zu können, entzieht er sich der Vereinnahmung. In höchstem Maße nach Aufmerksamkeit strebend, verwehrt er sich dennoch jedes Liebesbeweises. Ist es die Unfähigkeit zu lieben und geliebt zu werden? Oder einfach nur die Angst, als Mensch weniger respektiert zu werden, denn als ungreifbarer Künstler, den niemand versteht?

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DVD: Jean-Luc Godard

Monday, den 14. April 2008

forum.jpgvon Andreas Bätzel

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Das Gesamtwerk von Jean-Luc Godard ist unübersichtlich. In der IMDB sind 90 Filme und Dokumentationen gelistet, bei denen er Regie geführt hat, von denen bislang nur ein Bruchteil in Deutschland veröffentlicht worden ist. Da die meisten DVD-Veröffentlichungen unter dem Radar der Öffentlichkeit hindurchgerutscht sind und nicht einmal in einschlägigen DVD-Foren diskutiert werden, möchten wir an dieser Stelle gerne die Aufmerksamkeit auf einige seiner bekanntesten und sehenswertesten Filme legen.
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TV-Tipps 12. April - 25. April

Friday, den 11. April 2008

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Eine kleine Auswahl von interessantem TV-Programm zwischen
Samstag, den 29. März bis Freitag, den 11. April.

Samstag 12. April - 22.10 Uhr auf Das Vierte
El Mariachi Mex/USA 1992
Für 7.000 Dollar gedrehtes B-Movie-Spektakel von Robert Rodriguez.

Sonntag 13. April - 00.00 Uhr auf SWR
Arsen und Spitzenhäubchen USA 1944
Noch heute bitterböse und ungemein unterhaltsam.

Donnerstag 17. April - 00.00 Uhr auf HR
Gardenia USA 1952
Fritz Lang. Genug gesagt.

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Der Zyneast: Eskapade #1

Thursday, den 10. April 2008

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Bald in diesem Kino: Die Eskapaden des Zyneasten

Tuesday, den 8. April 2008

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Jetzt online: Grobkörnige Odysseen

Monday, den 7. April 2008

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Nach dem Konsumieren, die Begleittexte zu Film und den digitalen Datenträgern nicht vergessen.
Und bunte Bildchen gibt es auch noch. Die Welt ist gut.

Ach … Sie haben eine Meinung dazu? Sehr verwegen …
Nun gut. Sie können diese gerne direkt hier im Blog oder im Forum kundtun.
Denn sie interessiert.