Gastspiel

Fabian Hübner nuschelt sich als Gast durch den WIDESCREEN Vision Podcast.

15 Äußerungen des Auditoriums zu “Gastspiel”

  1. Moviesteve

    Nuschelt? Nicht so selbstkritisch, Herr Kollege! ;-)

    War ein äußerst nettes Plauderründchen, das wir unbedingt wiederholen sollten. Gern auch zu einem speziellen Thema. Dazu hätte die Userschaft hier doch bestimmt schon viele tolle Ideen…

  2. A.L.

    Jarmusch ist ja schonmal sehr gut.

    Begonnen habe ich recht spät, mit seinem Kurzfilm “Int. Trailer Night” von der “Ten Minutes Older” DVD, der mir so gut gefiel, dass ich kurz darauf auch “Down by Law” in Angriff nahm. Ein wunderbarer Film,
    mit einem genialen Trio!

  3. onearmedboxer

    Ich bekomme ja immer mehr das Gefuehl, in genau dem richtigen Forum gelandet zu sein!
    Und bei der Gespraechsrunde haette ich mich auch mehrmals gern zu Wort gemeldet. War aber leider nur n MP3 Track und keine Livesendung.
    Gerade bei Casshern und There will be Blood haette ich am liebsten aufgeschrien um euch zu unterbrechen.
    Nun ja eventuell kommt ja mal ein Konferenzgespraech auf Skype zustande.

  4. Jutta von Kalkutta

    Ich fand es interessant den Podcast anzuhören und gerade die Infos über den Entstehungsprozess der Sendung waren spannend.
    Eine Pilotsendung auf so hohem Niveau auf eigene Kosten, neben der Arbeitszeit zu produzieren, ist schon wirklich bemerkenswert.

    Leider wurde für meinen Geschmack bei den Gästen einfach zu oft ins Wort gefallen.
    Schade auch, dass der Interviewer nicht gut vorbereitet gewesen zu sein schien - irgendwie fehlte mir der rote Faden, der wichtig gewesen wäre um den interessanteren Fragen den Platz einzuräumen, den sie verdient hätten.

    Mir leuchtet z.B. nicht ein, wieso mit keinem Wort erwähnt wurde, dass Konzept, Regie, Design und Moderation aus einer Hand stammen - das ist ein Punkt, den ich auf jeden Fall ungewöhnlich finde und der sich für eine ganze Reihe interessanter Fragen förmlich aufgedrängt hätte - alles was es seitens des Interviewers gebraucht hätte, wäre ein kurzer Blick in den Abspann gewesen um genau diesen Punkt zu bemerken.

    An manchen Stellen hatte ich leider den Eindruck, dass die Gäste dem Gastgeber quasi “zuarbeiten” mussten, damit das Gespräch läuft.
    Schade, dass aus dem Gespräch so wenig herausgeholt wurde - an interessanten Themen hätte es
    nicht mangeln dürfen; leider wurden die aber nur angeschnitten.

  5. Moviesteve

    Die o.g. Kritikpunkte habe ich mit Interesse aufgenommen, einige der Anmerkungen können mir in Zukunft sicherlich noch nützlich sein. Danke also für diese genauere Auseinandersetzung mit unserer Sendung.

    Allerdings - und so viel “Selbstverteidigung” muss an dieser Stelle erlaubt sein - scheinen manche negativen Empfindungen aus einem kleinen Missverständnis zu resultieren.

    Da Fabian bisher Redakteur bei WIDESCREEN Vision und auch bereits regulärer Co-Moderator des Podcasts war, habe ich das Ganze gar nicht wirklich als echtes “Interview” konzipiert. Viel mehr sollte ihm einfach nur der Raum gegeben werden, um frei heraus einfach zu erzählen, was er gern zu seinem neuen Projekt berichten möchte. Nur wenn ich das Gefühl hatte, dass dem Dialog (bzw. Trialog?) etwas Dynamik fehlt - vielleicht weil Fabian so vertraut mit der Sache ist, dass ihm das Erzählenswerte nicht mehr so direkt ins Auge sticht? -, habe ich mich versucht fragend einzuklinken.

    Ich habe mich selbst also gar nicht in der Rolle des klassischen Interviewers gesehen, was dann natürlicher Weise das Ausbleiben von tiefgreifenden Fragen zur Folge haben mußte.
    Möglich, dass wir das nicht hinreichend gut herausgestellt haben, aber WSV-Podcast Nr. 7 sollte keinesfalls eine Fragerunde mit den fremden Machern eines neuen Internetangebots sein (also kein Interview, wie man es mit fremden Filmemachern, Schauspielern oder Produzenten führen würde). Sondern die Grundidee war schlicht, dass “unser” Fabian in der gewohnten Plauderrunde diesmal sein avant*garde in den Mittelpunkt rücken darf.

  6. Jutta von Kalkutta

    So - habe mir jetzt mal ein paar der vorherigen Podcasts angehört und muss mich in aller Form für die Meckerei entschuldigen.
    Im Gesamtzusammenhang macht es so wie es ist Sinn - mit reinreden und allem drum und dran - Plauderstunde halt.
    Unter dem Gesichtspunkt machst du dann auf wundersame Weise auch gleich eine viel bessere Figur.

    Bin wieder mit der Welt im Reinen ;)

  7. Jutta von Kalkutta

    … wobei… so rundum versöhnt bin ich dann doch noch nicht….

    also dieser Kommentar zu I’m not there… der junge Mann hat nicht ganz begriffen (und das ist nur ein Beispiel wo dies zutrifft), dass da verschiedene Phasen aus Bob Dylans Leben dargestellt werden und es grad darum geht, dass eine recht subjektive Interpretation seiner Biografie erreicht werden soll.

    Die Frage: “Kann das funktionieren, wenn eine Frau einen Mann darstellt?” ist also absoluter Schmonsens. Ich wage mal zu behaupten, dass genau die Wahl einer Darstellerin und die Tatsache, dass der Zuschauer weiß, dass es sich um eine Frau handelt, eine besondere Facette von Dylans Persönlichkeit zum Vorschein bringt (bzw. der im Film erschaffenen Figur Dylan) - das mögen eindimensionale Menschen vielleicht für objektiv angreifbar halten, aber komplexer gestrickten Menschen ist klar, dass es subjektiv ganz wunderbar funktioniert (und auch schlüssig ist).
    … der Vergleich mit Mrs. Doubtfire mag da vielleicht spaßig gemeint gewesen sein, hebt aber trauriger Weise nur noch hervor, dass die Grundidee des Films nicht begriffen wurde. Solche unqualifizierten Äußerungen stören dann doch irgendwie das intelektuelle Gleichgewicht der Sendung.

    hmm… und eigentlich gehört das gar nicht hier hin, aber das lag mir dann doch noch auf der Seele…

  8. Fabian Hübner

    Hätte ich das gewusst, hätte ich diese Diksussion auch ins Forum umgeleitet. ;)

  9. Moviesteve

    Ach, schön, daß wir wieder Freunde sind. *schnief*
    ;-)

    Wie schon gesagt, vielleicht kommt es in der Einzelepisode wirklich einfach nicht stark genug heraus, daß da bekannte Gesprächspartner auf Augenhöhe mit einander schwatzen.
    Daher nehm ich die Kritik nach wie vor nicht übel.

    Gleiches gilt für die andere Anmerkung.
    Da wir noch “am Rumprobieren” sind und uns einfach frei heraus im Medium Podcast austoben, ist nicht immer jeder Gag gelungen, jeder Spruch treffend und manche Äußerung vielleicht auch korrekturbedürftig. Umso mehr freue ich mich, wenn sich Menschen wie Du damit auseinandersetzen und uns wertvolle Hinweise geben. Danke.

    Letztlich steht der Spaß am Film bzw. am Gespräch über Film und Kino im Vordergrund.
    Würde mich freuen, wenn Du und andere avant*gardisten zukünftig wieder reinhören würden!

  10. Jutta von Kalkutta

    *fg*
    … ich bin jetzt mal fies und nehme die Sache mit den wertvollen Hinweisen ernst:

    Wenn die Sendungen, in denen dieser Mike sich zu Wort meldet sich durchweg durch ein Niveau auszeichnen, das weit unter dem der Sendungen ohne ihn liegt, wüsste ich wo ich die Fehlerquelle suchen würde… rein hypothetisch natürlich.
    Vielleicht ist er ein netter Bub und hat andere sozialverträgliche Talente, aber in einer Runde, die sich sonst recht kompetent schlägt, fällt er (zumindest mir) halt durch unüberlegtes Geblubber negativ auf…

    Die Freude am Gespräch über Film merkt man euch an und ich denke die könnt ihr damit vielleicht auch bei anderen wecken - da hör ich also bestimmt noch mal rein. :)

  11. Moviesteve

    Also da muß ich vehement widersprechen.

    Mag ja sein, daß unser Mikey deutlich zurückhaltender spricht als ich, der ich als Labertasche bekannt bin. Auch Infos kann er vielleicht nicht so viele präsentieren wie unser Kinoredakteur Thomas, doch dieser übernimmt nun mal stets die Vorstellung der aktuellen Filme und ist damit per se im Kompetenz-Beweis-Vorteil.
    Aber die Auffassung, Mikes Beiträge wären inhaltloses oder gar unüberlegtes Geblubber… NEIN! Diese Einschätzung kann ich wirklich nicht teilen.

    Ich wüßte zumindest keinerlei konkretes Beispiel dafür. Im Gegenteil, Thomas und ich haben schon einige teils weitaus blödere Kalauer zum Besten gegeben.

  12. Der Mike

    Kritik zur Kenntnis genommen. Das deckt sich mit meinem persönlichen Empfinden, auch wenn es in dieser Form vielleicht ein wenig grob an meine Stirn geschmissen wurde - aber ich damit rechnen musste. Das Sprechen vor dem Mikrofon liegt mir nicht besonders, ich bin eher der Mann hinter den Kulissen - da habe ich Zeit (ein Faktor auf den ich besonderen Wert lege) auf bestimmte Sachverhalte und mit der passenden Sorgfalt zu reagieren. Dennoch bitte ich um Nachsicht, da es jedem erlaubt sein sollte sich zu verbessern und zu lernen. Das geschriebene Wort liegt mir dennoch mehr am Herzen, weshalb ich für den Podcast auch gerne Mal Platz mache.

  13. Jutta von Kalkutta

    Also um das Thema abzuschließen:
    Wie ihr damit umgeht ist ja eure Sache und hängt auch wesentlich davon ab, welchen Stellenwert der Podcast für euch hat und wie eure eigentliche Zielgruppe damit umgeht (zu der ich halt einfach nicht gehöre).
    Wenn’s für euch funktioniert, ist es egal, ob es meinen inhaltlichen Maßstäben gerecht wird – da bin ich sicher nicht das Maß der Dinge.
    Es war weit weniger dogmatisch gemeint, als ihr es offensichtlich aufgefasst habt - so viel Wirbel wollte ich dann doch nicht verursuchen.
    Dass ihr euch trotzdem meldet ist aber sehr nett.

  14. Moviesteve

    Soll jetzt nicht nach “das letzte Wort erzwingen” aussehen, aber ich möchte das auch ordentlich abrunden und abschließend noch mal ausdrücklich betonen, dass die wohlwollenden Worte zu Deiner Kritik wirklich ernst gemeint waren/sind.
    Wir wünschen uns ehrliches Feedback von den Hörern/Usern (und sind ein großes Stück weit darauf angewiesen). Daher immer frei raus damit!

    Etwas schwierig wird es halt nur, wenn kritische Anmerkungen bissel übers Ziel hinausschießen. Sei es rein von den Tatsachen her oder in Sachen Formulierung. Wobei aber nicht alles, was in der virtuellen Kommunikation unsachlich klingt, im “realen” Gespräch zwingend auch so hätte rüberkommen müssen. Zwischen den Zeilen liest man ironische oder neckische Untertöne manchmal eben doch nur schwer heraus.
    Daher am Besten kein weiteres Gezeter und keine ermüdende Diskussion darüber, wer was wo wann wie gemeint hat.

    Die Botschaft ist angekommen und wir haben sie auf unsere ganz eigene Art “verarbeitet”. ;)

  15. Jutta von Kalkutta

    Hmmm…
    das „Frei raus damit!“ habt ihr von mir gehabt und bei mir kam es nicht so an, als ob es so sehr erwünscht gewesen wäre.
    Dass ich inhaltlich eben gerade nicht übers Ziel hinausgeschossen bin hast du sogar bestätigt:

    „Mag ja sein, daß unser Mikey deutlich zurückhaltender spricht als ich, der ich als Labertasche bekannt bin. Auch Infos kann er vielleicht nicht so viele präsentieren…“

    und Mike selbst hat sich ähnlich geäußert:

    „Das deckt sich mit meinem persönlichen Empfinden…“
    „Das Sprechen vor dem Mikrofon liegt mir nicht besonders…“

    Dass du deinen Kollegen in Schutz nimmst, weil du ihn magst ist (und das meine ich ernst) sehr ritterlich von dir – ich habe auch mit keinem Wort behauptet, dass er menschlich daneben wäre… wie käme ich dazu?
    „Die Botschaft ist…“ aber sicherlich nicht angekommen, wenn ihr meine inhaltliche Kritik (die ihr ja beide als berechtigt anerkannt habt) dann persönlich nehmt.
    Mag sein, dass euch der Spaß an der Sache wichtiger ist, als Professionalität – daran ist nichts Ehrenrühriges.
    Dann solltet ihr euch aber auch nicht angegriffen fühlen, wenn das von euch erbetene Feedback eben jene Professionalität in Frage stellt.
    Dass ihr das Ganze auf eure „ganz eigene Art “verarbeitet“ habt sei euch gestattet – sicher hattet ihr Spaß dabei zu dritt eine Einzelperson öffentlich bloßzustellen, ohne dass sie dazu hätte Stellung beziehen können oder das Ganze in irgendeiner Art die Form objektiver Kritik gehabt hätte.
    Solange ich dadurch keine Nachteile habe kann mir das egal sein - aber ob das so ist, wird sich wohl erst herausstellen.
    Wenn das eure Art ist mit Kritik umzugehen, kann ich nur hoffen, dass ihr nie in eine Position kommt, in der ihr mit genau der Haltung Menschen ernsthaft schaden könnt.

    …”weiteres Gezeter” dann wohl besser per Mail, falls noch Klärungsbedarf bestünde.

    Philosophischer Austausch über schönere Dinge dann bald wieder gern im Forum ( <- das war eine nett gemeinte Einladung)

    Meinereiner taucht jetzt aber erstmal unter,
    bis vielleicht ein andermal.

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