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	<title>Comments on: Stillstand der Bilder</title>
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	<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 09:36:26 +0000</pubDate>
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		<title>By: onearmedboxer</title>
		<link>http://www.ws-avantgarde.de/blog/2008/03/06/stillstand-der-bilder/comment-page-1/#comment-56</link>
		<dc:creator>onearmedboxer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Mar 2008 21:29:45 +0000</pubDate>
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		<description>Schoen dass du Jessie James mit aufgelistet hast.
Erst letzte Woche hatte ich ne Diskussion mit einem Kumpel der mir erzaehlt hat, er haette lieber mehr von der Geschichte nach Jessies Tod gesehen und dafuer auf Momente im vorherigen Teil des Films verzichtet.
Ich durfte ihm dann erzaehlen, dass ich glaube, dass die aufgebaute Stimmung notwendig ist um zu verdeutlichen, dass Bob nicht der Feigling war als den man ihn hinstellt. Dieser langsame Aufbau macht es glaubwuerdig, dass es sehr mutig war Jessie in den Ruecken zu schiessen.

@Thomas
jetzt klopf ich dir trotzdem mal auf die Schulter und hoffe dass wir noch viele Filme diskutieren und von mir aus auch die Definition der Kategorien...auch wenn ich davon nicht viel halte.(auf die Schulter geschlagen)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schoen dass du Jessie James mit aufgelistet hast.<br />
Erst letzte Woche hatte ich ne Diskussion mit einem Kumpel der mir erzaehlt hat, er haette lieber mehr von der Geschichte nach Jessies Tod gesehen und dafuer auf Momente im vorherigen Teil des Films verzichtet.<br />
Ich durfte ihm dann erzaehlen, dass ich glaube, dass die aufgebaute Stimmung notwendig ist um zu verdeutlichen, dass Bob nicht der Feigling war als den man ihn hinstellt. Dieser langsame Aufbau macht es glaubwuerdig, dass es sehr mutig war Jessie in den Ruecken zu schiessen.</p>
<p>@Thomas<br />
jetzt klopf ich dir trotzdem mal auf die Schulter und hoffe dass wir noch viele Filme diskutieren und von mir aus auch die Definition der Kategorien&#8230;auch wenn ich davon nicht viel halte.(auf die Schulter geschlagen)</p>
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	<item>
		<title>By: Thomas Köberl</title>
		<link>http://www.ws-avantgarde.de/blog/2008/03/06/stillstand-der-bilder/comment-page-1/#comment-53</link>
		<dc:creator>Thomas Köberl</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Mar 2008 12:26:30 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr schöner Text. Damit wir aber nicht aufgrund permanenten gegenseitigen Schulterklopfens geistig verblöden, noch ein paar inhaltliche Anmerlungen. Michael hat es sich sehr schwer gemacht. Denn er möchte viele Gegensatzpaare unter einen Hut bringen und zueinander in Beziehung setzen. Wir haben also

den langweiligen / kurzweiligen Film
den gute / schlechten Film
den stimmungsbasierten / handlungsbasierten

Und wenn wir - der Vollständigkeit halber (und Michael tut das auch in seiner Einleitung) - auf die subjektive Wahrnehumg zurückgreifen müssen, dann kommen noch zwei Kategorien dazu:

den als langweilig / kurzweilig empfundenen Film
den als gut / schlecht empfundenen Film.

Nun, das ist ein Arbeitsprogramm, das für mehr als einen Essay reicht. :-) Und es gibt genug Anknüpfungspunkte für Diskussionen. Etwa: 
Gibt es objektive Kriterien dafür, was einen guten/schlechten Film ausmacht, oder müssen wir uns letztendlich darauf zurückziehen, was wir als gut/schlecht empfinden? Ich habe mit Letzterem übrigens kein Problem, solange es jemand für sich schlüssig und nachvollziehbar - als Folge einer gedanklichen Auseinandersetzung mit dem Film - begründen kann. Ein simples "geiler Film" würde mir hier also nicht reichen.

Oder:
Trifft es die Kategorisierung in stimmungbasierte und handlungsbasierte Filme? Besonders mit den Stimmungen kann ich wenig anfangen. Die englische Unterscheidung "character-driven" und "plot-driven" gefällt mir da schon besser. Ob aber diese Kategorie überhaupt neue Erkenntnisse bringt? 

Zum Schluss meiner gedanklichen Baustelle noch eine weitere Kategorisierung von mir:

Langsame Filme / schnelle Filme:

Dies als Ableitung von langweiligen/kurzweiligen Filmen. Ich erinnere mich nämlich an Michael Wehrs durchaus berechtigten Einwand, ihm sei Tarkowskis (ich schreib ihn jetzt mal so) SOLARIS stellenweise langweilig vorgekommen. Das kann man sehr gut so sehen, wahrscheinlich wird das sogar die weit überwiegende Mehrheit so sehen. Ich selbst habe ihn nirgendwo langweilig gefunden, obwohl man ihn - wenn man die zum Dogma gewordene Erzählökonomie heranzieht, die bei jedem Autiokommentar "geschnittener Szenen" auf DVD wie eine Selbstverstänbdlichkeit heruntergebetet wird - sicherlich dramturgisch straffen könnte. Handwerklich gesprochen gibt es also bestimmt einige Szenen, die "man nicht braucht, um die Geschichte trotzdem vollständig zu erzählen". Oder anders gesagt: Ja, es gibt Szenen, die "die Geschichte nicht voranbringt." Bei einigen Filmen ist das ein falscher Ansatz, oder eine falsche Sichtweise darüber, was eine Geschichte ausmacht. 

So, jetzt muss ich mich aber einbremsen, denn wir wollen ja zum langsamen/schnellen Film hin kommen: 

Wer in Filmfestivals mal die weniger mainstreamigen Vertreter dieser Kunstform kennenlernte konnte, wird sie sicher schon erlebt haben: Filme mit meditativer (oder enervierender) Langsamkeit. Der erste Schnitt nach 4 Minuten und festem Bildausschnitt. Alleine, dass diese Filme gemacht und geliebt werden, verleiht ihnen Existenzberechtigung. Aber wie findet man Zugang zu diesem merkwürdigen Filmen?

Mitunter erwischt mich die Langsamkeit eines Filmes auf dem falschen Fuß. Ich bin nicht in der richtigen Stimmung, oder genau: im richtigen Lebenstempo. Ich flitze über der Oberfläche wie in einem Podracer und die Umwelt ist nur ein Verwischung im Augenwinkel. Mit der Unfähigkeit abzubremsen, setze ich mich nicht auseinander mit den leisen Details, bildhaft gesprochen, dem sanft geschwungenen Grashalm mit seinen unzähligen Grüntönen und Faserungen, die im Gegenlicht der Sonnenstrahlen heraustreten. Als Überflieger im Temporausch des Lebens fehlt mir die Bodenhaftung, die fluchtartige Geschwindigkeit eignet sich gut für Verdrängung und oberflächlichen Genuss, für tiefere Empfindungen, Selbstreflexion und Standortbestimmung ist sie ungeeignet.
 
Ich sehe mich also manchmal gezwungen, meine aktuelle Lebensgeschwindigkeit für einen Film zu reduzieren. Manche Filme machen das so geschickt, dass es einem gar nicht auffällt. Bei anderen musst du selbst auf das Bremspedal treten. Und erst mit der Bereitschaft zur Entschleunigung kann man sich auf die meditative Langsamkeit dieser Filme aeinlassen. Man wird zum aktiven Betrachter, studiert die langen wortlosen Einstellungen und dann passiert bei guten Filmen das Schöne: In der kontemplativen Meditation entsteht Selbstreflexion, es reifen Erkenntnisse, die man mitunter getrost als wertvoll bezeichnen kann. Das Filmerlebnis wird intensiv und nachhaltig. 

Als ein nicht unbedingt typisches Beispiel, aber als gutes Einsteigerbeispiel nominiere ich Wayne Wangs Verfilmung von "SMOKE". Nicht mal ein besonders langsamer Film, aber - gemessen am üblichen Lebenstempo - ein langsam machender Film. Er bremst uns langsam ab. Wenn in der Mitte des Films eine Stadtbahn-Garnitur fast eine Minute benötigt, um nichts anderes zu tun, als von der linken Bildhälfte zur rechten zu gelangen, dann bin ich zu diesem Zeitpunkt bereits so entschleunigt, dass hier nicht Ungeduld entsteht, sondern ein intensives, ein erweitertes Erleben der Szene: neugierig betrachte ich die leisen Details, lasse Gedanken zu, denn niemand lenkt mich davon ab. Nicht zufällig ist auch eine der quintessenziellen Szenen dieses Films jene, in der Harvey Keitel seinem Freund William Hurt die ganz persönliche Bildersammlung zeigt. Hunderte Aufnahmen von Brooklyn, täglich der gleiche Bildausschnitt, das gleiche Motiv, zur gleichen Tageszeit. "Die sind ja alle gleich" sagt ein nicht entschleunigter William Hurt. Einer der noch zu schnell unterwegs ist (was man auch am Blätter im Album sieht). Nein, kein Bild gleicht dem anderen. Jedes ist einzigartig und im Verhältnis zueinander, in den Unterschieden liegt ihrer großer Wert. Der Film macht das Gleiche, und wer sich an der Hand nehmen lässt, begreift diese Szene sofort. Und nur derjenige wird auch mit dem Ende etas anfangen können, der Weihnachtsgeschichte, erzählt von Harvey Keitel. Da gibt es nur mehr die Geschichte und das Gesicht des erzählenden Keitel - der Rest entsteht in unserem Kopf.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr schöner Text. Damit wir aber nicht aufgrund permanenten gegenseitigen Schulterklopfens geistig verblöden, noch ein paar inhaltliche Anmerlungen. Michael hat es sich sehr schwer gemacht. Denn er möchte viele Gegensatzpaare unter einen Hut bringen und zueinander in Beziehung setzen. Wir haben also</p>
<p>den langweiligen / kurzweiligen Film<br />
den gute / schlechten Film<br />
den stimmungsbasierten / handlungsbasierten</p>
<p>Und wenn wir - der Vollständigkeit halber (und Michael tut das auch in seiner Einleitung) - auf die subjektive Wahrnehumg zurückgreifen müssen, dann kommen noch zwei Kategorien dazu:</p>
<p>den als langweilig / kurzweilig empfundenen Film<br />
den als gut / schlecht empfundenen Film.</p>
<p>Nun, das ist ein Arbeitsprogramm, das für mehr als einen Essay reicht. :-) Und es gibt genug Anknüpfungspunkte für Diskussionen. Etwa:<br />
Gibt es objektive Kriterien dafür, was einen guten/schlechten Film ausmacht, oder müssen wir uns letztendlich darauf zurückziehen, was wir als gut/schlecht empfinden? Ich habe mit Letzterem übrigens kein Problem, solange es jemand für sich schlüssig und nachvollziehbar - als Folge einer gedanklichen Auseinandersetzung mit dem Film - begründen kann. Ein simples &#8220;geiler Film&#8221; würde mir hier also nicht reichen.</p>
<p>Oder:<br />
Trifft es die Kategorisierung in stimmungbasierte und handlungsbasierte Filme? Besonders mit den Stimmungen kann ich wenig anfangen. Die englische Unterscheidung &#8220;character-driven&#8221; und &#8220;plot-driven&#8221; gefällt mir da schon besser. Ob aber diese Kategorie überhaupt neue Erkenntnisse bringt? </p>
<p>Zum Schluss meiner gedanklichen Baustelle noch eine weitere Kategorisierung von mir:</p>
<p>Langsame Filme / schnelle Filme:</p>
<p>Dies als Ableitung von langweiligen/kurzweiligen Filmen. Ich erinnere mich nämlich an Michael Wehrs durchaus berechtigten Einwand, ihm sei Tarkowskis (ich schreib ihn jetzt mal so) SOLARIS stellenweise langweilig vorgekommen. Das kann man sehr gut so sehen, wahrscheinlich wird das sogar die weit überwiegende Mehrheit so sehen. Ich selbst habe ihn nirgendwo langweilig gefunden, obwohl man ihn - wenn man die zum Dogma gewordene Erzählökonomie heranzieht, die bei jedem Autiokommentar &#8220;geschnittener Szenen&#8221; auf DVD wie eine Selbstverstänbdlichkeit heruntergebetet wird - sicherlich dramturgisch straffen könnte. Handwerklich gesprochen gibt es also bestimmt einige Szenen, die &#8220;man nicht braucht, um die Geschichte trotzdem vollständig zu erzählen&#8221;. Oder anders gesagt: Ja, es gibt Szenen, die &#8220;die Geschichte nicht voranbringt.&#8221; Bei einigen Filmen ist das ein falscher Ansatz, oder eine falsche Sichtweise darüber, was eine Geschichte ausmacht. </p>
<p>So, jetzt muss ich mich aber einbremsen, denn wir wollen ja zum langsamen/schnellen Film hin kommen: </p>
<p>Wer in Filmfestivals mal die weniger mainstreamigen Vertreter dieser Kunstform kennenlernte konnte, wird sie sicher schon erlebt haben: Filme mit meditativer (oder enervierender) Langsamkeit. Der erste Schnitt nach 4 Minuten und festem Bildausschnitt. Alleine, dass diese Filme gemacht und geliebt werden, verleiht ihnen Existenzberechtigung. Aber wie findet man Zugang zu diesem merkwürdigen Filmen?</p>
<p>Mitunter erwischt mich die Langsamkeit eines Filmes auf dem falschen Fuß. Ich bin nicht in der richtigen Stimmung, oder genau: im richtigen Lebenstempo. Ich flitze über der Oberfläche wie in einem Podracer und die Umwelt ist nur ein Verwischung im Augenwinkel. Mit der Unfähigkeit abzubremsen, setze ich mich nicht auseinander mit den leisen Details, bildhaft gesprochen, dem sanft geschwungenen Grashalm mit seinen unzähligen Grüntönen und Faserungen, die im Gegenlicht der Sonnenstrahlen heraustreten. Als Überflieger im Temporausch des Lebens fehlt mir die Bodenhaftung, die fluchtartige Geschwindigkeit eignet sich gut für Verdrängung und oberflächlichen Genuss, für tiefere Empfindungen, Selbstreflexion und Standortbestimmung ist sie ungeeignet.</p>
<p>Ich sehe mich also manchmal gezwungen, meine aktuelle Lebensgeschwindigkeit für einen Film zu reduzieren. Manche Filme machen das so geschickt, dass es einem gar nicht auffällt. Bei anderen musst du selbst auf das Bremspedal treten. Und erst mit der Bereitschaft zur Entschleunigung kann man sich auf die meditative Langsamkeit dieser Filme aeinlassen. Man wird zum aktiven Betrachter, studiert die langen wortlosen Einstellungen und dann passiert bei guten Filmen das Schöne: In der kontemplativen Meditation entsteht Selbstreflexion, es reifen Erkenntnisse, die man mitunter getrost als wertvoll bezeichnen kann. Das Filmerlebnis wird intensiv und nachhaltig. </p>
<p>Als ein nicht unbedingt typisches Beispiel, aber als gutes Einsteigerbeispiel nominiere ich Wayne Wangs Verfilmung von &#8220;SMOKE&#8221;. Nicht mal ein besonders langsamer Film, aber - gemessen am üblichen Lebenstempo - ein langsam machender Film. Er bremst uns langsam ab. Wenn in der Mitte des Films eine Stadtbahn-Garnitur fast eine Minute benötigt, um nichts anderes zu tun, als von der linken Bildhälfte zur rechten zu gelangen, dann bin ich zu diesem Zeitpunkt bereits so entschleunigt, dass hier nicht Ungeduld entsteht, sondern ein intensives, ein erweitertes Erleben der Szene: neugierig betrachte ich die leisen Details, lasse Gedanken zu, denn niemand lenkt mich davon ab. Nicht zufällig ist auch eine der quintessenziellen Szenen dieses Films jene, in der Harvey Keitel seinem Freund William Hurt die ganz persönliche Bildersammlung zeigt. Hunderte Aufnahmen von Brooklyn, täglich der gleiche Bildausschnitt, das gleiche Motiv, zur gleichen Tageszeit. &#8220;Die sind ja alle gleich&#8221; sagt ein nicht entschleunigter William Hurt. Einer der noch zu schnell unterwegs ist (was man auch am Blätter im Album sieht). Nein, kein Bild gleicht dem anderen. Jedes ist einzigartig und im Verhältnis zueinander, in den Unterschieden liegt ihrer großer Wert. Der Film macht das Gleiche, und wer sich an der Hand nehmen lässt, begreift diese Szene sofort. Und nur derjenige wird auch mit dem Ende etas anfangen können, der Weihnachtsgeschichte, erzählt von Harvey Keitel. Da gibt es nur mehr die Geschichte und das Gesicht des erzählenden Keitel - der Rest entsteht in unserem Kopf.</p>
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	<item>
		<title>By: Michael Wehr</title>
		<link>http://www.ws-avantgarde.de/blog/2008/03/06/stillstand-der-bilder/comment-page-1/#comment-51</link>
		<dc:creator>Michael Wehr</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Mar 2008 13:44:29 +0000</pubDate>
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		<description>@Harold+Maude: Dein Hinweis, dass Du immer mal wieder Lust auf Fastfood hast, kann ich nur unterschreiben. Auch ich sehe mir nicht jeden Tag Filme an, die man als Kunstwerke bezeichnen könnte. Blockbuster oder reine Unterhaltunsfilme sind nichts Schlechtes. Einziges Kriterium: Sie müssen gut sein. Bei schlecht gemachten Filmen bin ich inzwischen radikal, die schalte ich aus. Dafür ist mir meine Zeit zu schade.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Harold+Maude: Dein Hinweis, dass Du immer mal wieder Lust auf Fastfood hast, kann ich nur unterschreiben. Auch ich sehe mir nicht jeden Tag Filme an, die man als Kunstwerke bezeichnen könnte. Blockbuster oder reine Unterhaltunsfilme sind nichts Schlechtes. Einziges Kriterium: Sie müssen gut sein. Bei schlecht gemachten Filmen bin ich inzwischen radikal, die schalte ich aus. Dafür ist mir meine Zeit zu schade.</p>
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	<item>
		<title>By: Harold+Maude</title>
		<link>http://www.ws-avantgarde.de/blog/2008/03/06/stillstand-der-bilder/comment-page-1/#comment-49</link>
		<dc:creator>Harold+Maude</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Mar 2008 08:39:55 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr guter Beitrag zum Einstieg, finde ich. Ich kann die Ausführungen absolut unterstreichen. Mein Einstieg bei dieser Art von Filmen fand über Eric Rohmer statt. Seine Filme zeigen einfach das Leben, wie es ist. Lange Einstellungen, natürliche Dialoge ... so, als wenn es gar kein Drehbuch gebe, nach denen sich die Schauspieler richten. 

Ich freue mich aber nach einem oder mehreren intensiven und ausgiebigen Abendessen immer wieder auf einen Besuch bei Fastfood-Restaurant, um bei dem Vergleich zu bleiben. Genau, wie man sich im Winter oft auf den Sommer freut und man im Hochsommer manchmal gerne durch den Herbstnebel spazieren würde. Die richtige Mischung macht es.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr guter Beitrag zum Einstieg, finde ich. Ich kann die Ausführungen absolut unterstreichen. Mein Einstieg bei dieser Art von Filmen fand über Eric Rohmer statt. Seine Filme zeigen einfach das Leben, wie es ist. Lange Einstellungen, natürliche Dialoge &#8230; so, als wenn es gar kein Drehbuch gebe, nach denen sich die Schauspieler richten. </p>
<p>Ich freue mich aber nach einem oder mehreren intensiven und ausgiebigen Abendessen immer wieder auf einen Besuch bei Fastfood-Restaurant, um bei dem Vergleich zu bleiben. Genau, wie man sich im Winter oft auf den Sommer freut und man im Hochsommer manchmal gerne durch den Herbstnebel spazieren würde. Die richtige Mischung macht es.</p>
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